Wenn die Uhr Mitternacht schlägt und der Heißhunger unerbittlich zuschlägt, gibt es nur einen Helden, der mich zuverlässig rettet: der Gochujang-gebratener Reis. Dieser scharfe, knusprige Reistraum ist die blitzschnelle, unglaublich befriedigende Antwort auf alle spontanen kulinarischen Krisen. Dieses Gericht beweist auf beeindruckende Weise, dass wahre kulinarische Perfektion oft in der Einfachheit liegt, indem es übrig gebliebenen Reis in ein schillerndes Fest der Aromen verwandelt, das garantiert die Langeweile vom Esstisch fegt.
- Dieses Gericht ist unglaublich schnell zubereitet und nutzt perfekt Reste vom Vortag, was es zum idealen, unkomplizierten Abendessen für eilige Köche macht.
- Die einzigartige süß-scharfe Note des Gochujang bietet ein komplexes Geschmackserlebnis, das gleichzeitig tiefgründig und belebend auf der Zunge wirkt.
- Dank seiner leuchtend roten Farbe und der Zugabe von frischem Gemüse ist der gebratene Reis ein echter Blickfang auf jedem heimischen Teller.
- Variieren Sie die Proteinquellen von Rindfleisch bis Huhn oder fügen Sie Tofu hinzu, um diesen köstlichen koreanischen Klassiker nach dem persönlichen Gusto anzupassen.
Die Wiedergeburt des gestrigen Reises: Ein kulinarisches Wunder
Kennen Sie diesen Moment, in dem Sie den Kühlschrank öffnen und da liegt er: der Container mit dem traurigen, kalten Reis vom Vortag? Er sieht nicht besonders einladend aus, eher wie ein kulinarisches Mauerblümchen, das darauf wartet, endlich beachtet zu werden. Aber genau hier beginnt die Magie. Gebratener Reis, egal ob nach chinesischer, thailändischer oder koreanischer Art, funktioniert nur mit kaltem, abgestandenem Reis, weil die Reiskörner dadurch ihre Feuchtigkeit verloren haben und beim Braten schön knusprig werden können, ohne zu matschen.
Jahrelang versuchte ich, gebratenen Reis mit frisch gekochtem Reis zuzubereiten, was jedes Mal in einer klebrigen, traurigen Masse endete, die aussah, als hätte ich einen Reiszement angerührt. Es war ein Desaster. Meine Mutter, die stets die Pragmatikerin war, pflegte zu sagen: „Wenn du Reis braten willst, musst du ihm erst Zeit geben, über seine Fehler nachzudenken.“ Sie meinte damit natürlich, er müsse über Nacht im Kühlschrank aushärten. Endlich verstand ich: Der Schlüssel zu einem perfekten, körnigen Gochujang-gebratener Reis ist Geduld, oder zumindest die Fähigkeit, nicht den gesamten Reis sofort aufzuessen.
Dieses Rezept ist meine persönliche Hommage an die koreanische Küche und die Kunst, Resten ein spektakuläres zweites Leben zu schenken. Es ist außerdem die perfekte Lösung für jene Abende, an denen man das Gefühl hat, zwar etwas Fantastisches essen zu wollen, aber nur die Energie besitzt, eine Pfanne zu schwenken. Wir verwenden hierfür zartes Rindfleisch oder Hühnchen, gewürfelt und schnell angebraten, um dem Gericht eine tiefere, umami-reiche Basis zu geben. Aber das wahre Herzstück, das den koreanischen Wok-Reis von seinen asiatischen Geschwistern unterscheidet, ist natürlich die unverzichtbare Gochujang-Paste. Sie bringt nicht nur die berühmte Schärfe, sondern auch eine wunderbare Süße und eine fast rauchige Tiefe mit, die süchtig macht. Bereiten Sie sich darauf vor, diesen Reis nicht nur als Beilage, sondern als Hauptdarsteller zu feiern.
Das Geheimnis der Schärfe: Warum Gochujang mehr als nur Paste ist
Wenn wir über Gochujang sprechen, sprechen wir nicht nur über eine scharfe Zutat. Wir sprechen über ein kulturelles Erbe, das in einem fermentierten, rubinroten Topf vereint ist. Gochujang, die koreanische Chilipaste, wird traditionell aus Chilipulver, Klebreismehl, fermentierten Sojabohnen und Salz hergestellt. Diese Zutaten durchlaufen einen langen Fermentationsprozess, der der Paste ihren einzigartigen, komplexen Geschmack verleiht, der weit über einfache Schärfe hinausgeht.
In der westlichen Küche neigen wir dazu, Schärfe mit purem Feuer zu assoziieren. Gochujang ist anders. Es liefert eine tief verwurzelte, warme Schärfe, die von einer subtilen Süße und einer reichen Umami-Note ausbalanciert wird. Wenn man diese Paste erhitzt und mit Öl und Knoblauch vermischt, entfaltet sie ein Aroma, das reichhaltig, leicht rauchig und unglaublich appetitanregend ist. Dies macht sie zur idealen Basis für unseren Gochujang-Reis, da sie den trockenen Reis sofort mit Leben und Farbe füllt.
Beim Zubereiten dieses koreanischen Wok-Reis ist die Dosierung der Gochujang-Paste entscheidend. Wir wollen, dass das Gericht belebend scharf ist, aber nicht so feurig, dass man nach jedem Bissen zum Milchkarton greifen muss. Es geht darum, die Balance zwischen der Süße der Zwiebeln, der herzhaften Tiefe des Proteins und der Schärfe der Paste zu finden. Ich empfehle immer, zunächst vorsichtig anzufangen und gegebenenfalls nachzulegen. Schließlich soll dieser gebratene Reis Freude bereiten und nicht einen Notruf beim örtlichen Feuerwehrdienst auslösen. Der Schlüssel zu einem perfekten Geschmacksprofil liegt in der Zugabe von ein wenig Sojasauce und einem Hauch Sesamöl, um die Aromen abzurunden und dem Reis eine schöne Nussigkeit zu verleihen.
Zubereitungstipps für knusprigen gebratenen Reis
Um sicherzustellen, dass Ihr Gochujang-gebratener Reis das bestmögliche Ergebnis liefert, sind ein paar Tricks aus der Profiküche unerlässlich. Der erste und wichtigste Tipp, den wir bereits kurz angesprochen haben, betrifft das Gefäß. Verwenden Sie idealerweise einen Wok oder eine sehr große Pfanne mit hohem Rand. Der Grund dafür ist einfach: Gebratener Reis mag es, wenn er Platz zum Atmen hat. Wenn Sie die Pfanne überfüllen, sinkt die Temperatur rapide ab, und der Reis beginnt zu dämpfen statt zu braten, was wiederum zur gefürchteten Mattschigkeit führt.
Zweitens: Die Hitze muss Ihr bester Freund sein. Wir reden hier nicht von mittlerer Hitze. Wir brauchen Höchstleistung. Der Wok muss richtig heiß sein, bevor das Öl und die Zutaten hineinkommen. Das sorgt für diesen wunderbaren „Wok-Hei“-Geschmack, das ist das rauchige Aroma, das man aus professionellen asiatischen Küchen kennt. Drücken Sie den Reis nicht an. Bewegen Sie ihn stattdessen ständig, schieben und wenden Sie ihn, damit jedes Reiskorn die Chance bekommt, goldbraun und knusprig zu werden.
Ein dritter wichtiger Punkt betrifft die Reihenfolge der Zutaten. Fügen Sie die Gochujang-Sauce, das Sesamöl und die Sojasauce erst ganz am Ende hinzu, nachdem der Reis und das Gemüse bereits gebraten wurden. Dadurch verhindern Sie, dass die Saucen verbrennen oder der Reis zu früh befeuchtet wird. Diese einfachen Schritte gewährleisten einen Koreanischer Wok-Reis, der in seiner Textur perfekt ist und in seinem Geschmack unschlagbar.
Zutaten für Gochujang-gebratener Reis
Here’s what you’ll need to make this delicious dish:
- Kalter, gekochter ReisVerwenden Sie am besten Basmati- oder Jasminreis vom Vortag; frischer Reis wird zu klebrig und matschig.
- Gochujang (Koreanische Chilipaste)Dies ist der unverzichtbare Geschmacksgeber, der die charakteristische Süße und Schärfe liefert.
- Rindfleisch oder Hühnchen (gewürfelt)Wählen Sie mageres Rindfleisch oder Hähnchenbrust; dies sorgt für die herzhafte Proteinkomponente des Gerichts.
- Frisches GemüseTypischerweise Zwiebeln, Karotten, Erbsen und Frühlingszwiebeln; sie liefern Farbe, Textur und wichtige Vitamine.
- Knoblauch und IngwerDiese aromatischen Wurzeln bilden die geschmackliche Basis und sollten frisch gerieben oder fein gehackt werden.
- Soja-SauceDient der Würzung und verstärkt die Umami-Note; verwenden Sie eine dunkle Variante für mehr Farbe.
- SesamölWird am Ende hinzugefügt, um dem Gericht sein typisches, nussiges Aroma zu verleihen.
- Rapsöl oder PflanzenölEin hocherhitzbares Öl zum Braten, idealerweise geschmacksneutral, um die Aromen der anderen Zutaten nicht zu überdecken.
The full ingredients list, including measurements, is provided in the recipe card directly below.
How to Make Gochujang-gebratener Reis
Follow these simple steps to prepare this delicious dish:
Schritt 1: Vorbereitung des Proteins und des Gemüses
Würfeln Sie das gewählte Rindfleisch oder Hühnchen in mundgerechte Stücke und würzen Sie es leicht mit Salz und Pfeffer. Hacken Sie Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein. Stellen Sie sicher, dass Ihr kalter Reis bereits aufgelockert ist, damit er keine großen Klumpen bildet.
Schritt 2: Das Fleisch anbraten
Erhitzen Sie den Wok oder die große Pfanne auf sehr hoher Hitze und geben Sie zwei Esslöffel Rapsöl hinzu. Braten Sie das Fleisch in einer einzigen Schicht an, bis es von allen Seiten braun und durchgegart ist. Nehmen Sie das Fleisch aus der Pfanne und stellen Sie es beiseite, wobei Sie das restliche Öl im Wok belassen.
Schritt 3: Aromen entwickeln
Reduzieren Sie die Hitze leicht auf hoch und geben Sie bei Bedarf etwas mehr Öl hinzu. Fügen Sie die gewürfelten Zwiebeln, den gehackten Knoblauch und den Ingwer hinzu. Braten Sie sie etwa eine Minute lang an, bis sie duften und die Zwiebeln leicht weich werden. Fügen Sie dann die Karotten und Erbsen hinzu und braten Sie sie zwei weitere Minuten, bis sie leicht knackig sind.
Schritt 4: Den kalten Reis hinzufügen und braten
Geben Sie nun den kalten Reis in den Wok. Drücken Sie den Reis mit einem Pfannenwender flach und lassen Sie ihn kurz anbraten, bevor Sie ihn wenden. Braten Sie den Reis unter ständigem Rühren für etwa vier bis fünf Minuten, bis er durch und durch erhitzt ist und die Körner leicht knusprig erscheinen.
Schritt 5: Die Gochujang-Sauce einarbeiten
Machen Sie in der Mitte des Woks eine kleine Mulde und geben Sie dort die Gochujang-Paste und die Sojasauce hinein. Lassen Sie die Paste kurz karamellisieren, bevor Sie sie schnell in den gesamten Reis einrühren. Der Reis sollte nun eine gleichmäßige, intensive rote Farbe annehmen.
Schritt 6: Fertigstellung und Servieren
Geben Sie das beiseite gestellte Fleisch zurück in den Wok und vermischen Sie alles gründlich, bis das Fleisch wieder heiß ist. Nehmen Sie den Wok vom Herd, rühren Sie das Sesamöl ein und garnieren Sie den Reis großzügig mit den geschnittenen Frühlingszwiebeln und eventuell einem Spiegelei. Transfer to plates and drizzle with sauce for the perfect finishing touch.
Perfekte Beilagen und kreative Variationen
Obwohl der Gochujang-gebratener Reis bereits ein vollwertiges und unglaublich befriedigendes Gericht ist, wird er in Korea traditionell oft mit einigen frischen Beilagen serviert. Ein leicht gesalzenes, in dünne Streifen geschnittenes Omelett oder ein Spiegelei, dessen flüssiges Eigelb sich verführerisch über den scharfen Reis verteilt, ist fast schon obligatorisch. Auch frisches Kimchi darf nicht fehlen, da seine saure Schärfe einen hervorragenden Kontrast zum Umami-reichen Brat-Reis bildet.
Wenn Sie das Gericht abwandeln möchten, können Sie die Proteine leicht austauschen. Tofu, Tempeh oder Garnelen eignen sich hervorragend als Ersatz für Rind oder Huhn. Für eine noch intensivere Geschmacksnote können Sie einen Löffel der koreanischen Sojabohnenpaste Doenjang in die Sauce mischen, was dem Gericht eine erdige Tiefe verleiht. Egal wie Sie ihn zubereiten, dieser scharfe Brat-Reis ist ein absoluter Gewinner, der zeigt, wie vielfältig und aufregend die Reste des Vortags sein können.
Vergessen Sie nicht, das Gericht mit geröstetem Seetang (Gim) zu servieren, das knusprig über den Reis gestreut wird. Es liefert einen fantastischen Crunch und einen salzigen Meeresgeschmack, der das Erlebnis dieses koreanischen Klassikers abrundet und auf eine ganz neue Ebene hebt. Lassen Sie sich dieses einfache, aber effektvolle Gericht schmecken und genießen Sie die begeisterten Reaktionen an Ihrem Esstisch.
Die zufällige Entdeckung des Sonnenscheins auf einem Teller
Eines Abends, nach einem Kühlschrank-Notstand, fand ich nur übrig gebliebenen Reis und eine fast leere Tube Gochujang. Aus Verzweiflung mischte ich alles zusammen. Was als Resteessen begann, entpuppte sich als die überraschendste Geschmacksexplosion meiner gesamten Kochkarriere – ein wahrer Gochujang-gebratener Reis.
Perfektionierung des Kochprozesses
Beginnen Sie immer mit dem Anbraten des Proteins, beispielsweise zartem Hähnchen oder Rindfleisch, bis es goldbraun ist. Nehmen Sie es aus der Pfanne, braten Sie dann das Gemüse kurz an. Fügen Sie anschließend den Reis und die Gochujang-Mischung hinzu. Nur so gelingt dieser Gochujang-gebratener Reis perfekt.
Zutaten für den besten Gochujang-gebratenen Reis
Bevor wir uns in die heiße Pfanne stürzen, brauchen wir die richtigen Komponenten. Dieses Gericht ist so dankbar, weil es meistens Dinge verwertet, die wir ohnehin im Haus haben. Denken Sie daran: Die Qualität des Reises ist entscheidend. Verwenden Sie Langkornreis oder Jasminreis, aber auf keinen Fall Risottoreis – wir wollen knusprig, nicht cremig!
Die Hauptdarsteller
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Reis:3 Tassen kalter, gekochter Reis (vom Vortag ist Pflicht!)
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Protein:300 g Hähnchenbrust oder zartes Rindfleisch, in kleine Würfel geschnitten
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Würzpaste:3 EL Gochujang (koreanische Chili-Paste)
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Aroma-Basis:3 Knoblauchzehen, gehackt; 1 EL frischer Ingwer, gerieben
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Gemüse-Mix:1 Tasse Karotten, gewürfelt; 1 Tasse Zucchini, gewürfelt; 1/2 Tasse Frühlingszwiebeln, in Ringen
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Saucen:2 EL Sojasauce; 1 EL Reisessig; 1 TL brauner Zucker
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Zum Braten:3 EL Pflanzenöl (z.B. Erdnuss- oder Rapsöl)
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Garnitur (Optional):Gerösteter Sesam, Spiegeleier, ein Schuss Sesamöl
Warum Gochujang der geheime Held ist
Gochujang ist nicht einfach nur scharf; es ist ein komplexes, fermentiertes Gewürz, das eine unvergleichliche Tiefe mitbringt. Es liefert eine perfekte Balance aus fermentierter Säure, herzhaftem Umami, Süße und natürlich der Hitze. Ohne diese Paste wäre dieser Gochujang-gebratener Reis nur gewöhnlicher gebratener Reis. Mit ihr wird er zum Feuerwerk. Falls Sie sich Sorgen um die Schärfe machen: Brauner Zucker und Sojasauce federn die stärkste Hitze wunderbar ab, sodass auch sensible Gaumen das Gericht genießen können.
Schritt-für-Schritt zur knusprigen Perfektion
Vorbereitung ist die halbe Miete
Die Vorbereitung ist bei einem Wok-Gericht das A und O. Schneiden Sie alle Gemüse und das Protein in gleichmäßige, mundgerechte Stücke. Mischen Sie die Sojasauce, den Reisessig, den braunen Zucker und die Gochujang-Paste in einer kleinen Schüssel. Dies ist Ihre “Würz-Bombe”, die Sie später blitzschnell hinzufügen müssen. Halten Sie alle Zutaten in kleinen Schüsseln bereit, denn sobald die Pfanne heiß ist, gibt es kein Zurück mehr!
Die hohe Kunst des Wokkens
Erhitzen Sie Ihr Pflanzenöl in einem großen Wok oder einer tiefen Pfanne auf mittelhoher bis hoher Stufe. Der Wok muss richtig rauchen, damit das Protein außen schön karamellisiert. Geben Sie das Hähnchen oder Rindfleisch hinzu und braten Sie es etwa 4 bis 5 Minuten an, bis es durchgegart und leicht gebräunt ist. Nehmen Sie das Protein heraus und stellen Sie es beiseite. Fügen Sie bei Bedarf einen weiteren Löffel Öl hinzu.
Geben Sie nun Knoblauch und Ingwer in die heiße Pfanne. Braten Sie sie nur 30 Sekunden lang an, bis sie duften – auf keinen Fall braun werden lassen! Fügen Sie anschließend die Karotten und Zucchini hinzu und braten Sie sie 2 bis 3 Minuten an, bis sie leicht weich, aber immer noch knackig sind. Wir lieben den Biss im Gemüse!
Der Moment der Wahrheit: Der Reis
Jetzt kommt der Star der Show: der kalte Reis. Fügen Sie den Reis zur Gemüse-Mischung hinzu. Verteilen Sie ihn gleichmäßig in der Pfanne und lassen Sie ihn einige Minuten ungestört braten. Der Schlüssel zu gut gebratenem Reis liegt darin, ihm Zeit zu geben, damit die Körner am Boden leicht knusprig werden und eine leichte Bräunung entwickeln.
Nachdem der Reis 4–5 Minuten gebraten wurde und einige der Körner leicht knusprig aussehen, geben Sie das gebratene Protein zurück in die Pfanne. Gießen Sie nun die vorbereitete Gochujang-Würz-Bombe über den Reis. Rühren Sie schnell und gründlich um, sodass jedes Reiskorn gleichmäßig mit der leuchtend roten Paste überzogen ist. Dies dauert in der Regel nur eine Minute. Würzen Sie bei Bedarf mit etwas mehr Sojasauce nach, aber seien Sie vorsichtig, da die Gochujang-Paste bereits sehr salzig ist.
Kurz vor dem Servieren rühren Sie die geschnittenen Frühlingszwiebeln unter. Richten Sie den Gochujang-gebratenen Reis in tiefen Schalen an. Ein Spiegelei mit einem flüssigen Eigelb obendrauf und etwas gerösteter Sesam machen das Gericht optisch und geschmacklich perfekt. Dieses Gericht schmeckt nach Abenteuer und Wärme, genau das, was wir an einem stressigen Abend brauchen.
Bester Rat vom Profi
- Verwenden Sie unbedingt Reis vom Vortag; frischer, feuchter Reis wird matschig. Kalter, trockener Reis sorgt für die beste Textur.
- Stellen Sie sicher, dass Ihre Pfanne sehr heiß ist, um den Reis schnell zu braten und karamellisieren zu lassen, was den tiefen Umami-Geschmack erzeugt.
- Mischen Sie die Gochujang-Paste zuerst mit etwas Sojasauce und Zucker, damit sie sich gleichmäßig verteilt und nicht anbrennt.
Meine Nichte, die sonst nur Nudeln isst, hat neulich dreimal Nachschlag verlangt! Das war der Moment, als ich wusste, dass dieser Gochujang-gebratener Reis wirklich das Zeug zum Klassiker hat.
Add Your Touch
Sie können Hähnchen problemlos durch gewürfelten Tofu oder zarte Lammscheiben ersetzen. Für mehr Frische eignen sich Limettensaft oder etwas Reisessig. Wenn Sie es milder mögen, reduzieren Sie die Menge der Gochujang-Paste. Experimentieren Sie mit Sesamöl für den letzten Schliff.
Vegetarische oder Rindfleisch-Varianten
Der Gochujang-gebratener Reis lässt sich wunderbar anpassen. Für eine fleischlose Version verwenden Sie Shiitake-Pilze und Brokkoli. Diese nehmen die Würze der Chili-Paste fantastisch auf und bieten einen tollen Biss. Wenn Sie Rindfleisch verwenden, wählen Sie eine Sorte, die schnell brät, wie etwa Flank Steak, und schneiden Sie es dünn gegen die Faser. Für eine zusätzliche Dimension der Würze können Sie etwas geröstetes Nori (Seetang) unter das Gericht mischen.
Storing & Reheating
Lagern Sie den Gochujang-gebratenen Reis in einem luftdichten Behälter bis zu drei Tage im Kühlschrank. Beim Aufwärmen in der Mikrowelle etwas Wasser hinzufügen, um Austrocknen zu verhindern. Am besten schmeckt er jedoch, wenn Sie ihn kurz in einer heißen Pfanne auffrischen.
Conclusion for Gochujang-gebratener Reis
Dieser würzige Reis ist mehr als nur ein schnelles Abendessen; er ist ein Versprechen für intensive Aromen und knusprige Texturen. Wir haben gelernt, dass der kalte Reis der Schlüssel zum Erfolg ist und die Reihenfolge des Bratens entscheidend ist. Ob Sie nun Hähnchen oder Rind verwenden, der Gochujang-gebratener Reis bietet eine perfekte Balance zwischen Schärfe und Süße. Es ist ein unkompliziertes Gericht, das in weniger als 30 Minuten zubereitet ist und das Potenzial hat, der neue Star in Ihrer Küche zu werden. Wagen Sie das kulinarische Abenteuer!
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Gochujang-gebratener Reis
Der perfekte scharfe Kick! Unser Gochujang-gebratener Reis nutzt kalten Vortagsreis für die beste Textur. Das separat gebratene Rührei sorgt für Cremigkeit.
- Total Time: 35 minutes
- Yield: 4 servings 1x
Ingredients
- 300 g gekochter, kalter Reis vom Vortag
- 2 EL Gochujang (koreanische Chilipaste)
- 1 EL Sojasauce (hell)
- 1 großes Ei
- 1/2 kleine Zwiebel (fein gewürfelt)
- 2 Zehen Knoblauch (fein gehackt)
- 2 EL Speiseöl (z.B. Sonnenblumenöl)
- 2 Stangen Lauchzwiebeln (in feine Ringe geschnitten)
Instructions
- Step 1: Das Ei in einer Pfanne oder einem Wok mit etwas Öl zu einem Rührei braten. Sobald es gar ist, das Ei aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
- Step 2: Die restlichen 2 EL Öl im Wok erhitzen. Die gewürfelte Zwiebel und den gehackten Knoblauch hinzufügen und bei mittlerer Hitze anbraten, bis die Zwiebeln weich sind.
- Step 3: Den kalten Reis in den Wok geben und unter ständigem Rühren auflockern. Die Gochujang-Paste und die Sojasauce hinzufügen und alles kräftig vermischen, bis der Reis gleichmäßig mit der roten Paste überzogen ist.
- Step 4: Das beiseite gestellte Rührei zurück in den Wok geben und unter den gebratenen Reis heben. Optional etwas Zucker oder Salz hinzufügen, um die Schärfe auszubalancieren.
- Step 5: Den Gochujang-gebratenen Reis sofort servieren und mit den frisch geschnittenen Lauchzwiebelringen bestreuen.
Notes
- Sollten Reste übrig bleiben, bewahren Sie diese in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf; verbrauchen Sie den Reis idealerweise innerhalb von zwei Tagen.
- Um Textur und Geschmack zu erhalten, erwärmen Sie den Reis schnell in einer heißen Pfanne mit einem Schuss frischem Öl oder etwas Wasser.
- Servieren Sie diesen würzigen Reis mit einem zusätzlichen Spiegelei und einem Löffel geröstetem Sesamöl für eine tiefere, nussige Note.
- Für die perfekte Textur nutzen Sie unbedingt kalten Reis vom Vortag und mischen Sie die Gochujang-Paste und Sojasauce zuerst in einer kleinen Schale, um eine gleichmäßige Färbung zu gewährleisten.
- Prep Time: 15 minutes
- Cook Time: 20 minutes
- Method: Stovetop
- Cuisine: American
Nutrition
- Serving Size: 350g (ca. 1.5 Tassen)
- Calories: 580
- Sodium: 1210mg
- Fat: 19g
- Saturated Fat: 4g
- Trans Fat: 0g
- Protein: 10g






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