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Dessert / Marmeladen-Küsschen

Marmeladen-Küsschen

December 15, 2025 by Linda Williams

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Stellen Sie sich vor, der Duft von frisch gebackenem Gebäck durchzieht das Haus und verspricht sofortige Behaglichkeit; genau das sind diese himmlischenMarmeladen-Küsschen, die jeden grauen Tag augenblicklich aufhellen.

Diese kleinen, gefüllten Taler erinnern mich immer an meine Großmutter, die behauptete, sie seien die schnellste Route zum Glück, direkt vom Backblech in den Mund, ein Versprechen, das sie stets hielt.

Sie sind unglaublich einfach zuzubereiten und erfordern nur Grundzutaten, die meistens schon in der Speisekammer warten.

Die Kombination aus zartem Mürbeteig und einer fruchtig-süßen Füllung bietet ein unvergleichliches Geschmackserlebnis.

Optisch sind sie dank des leuchtenden Marmeladentupfers ein echter Hingucker auf jedem Kaffeetisch oder Plätzchenteller.

Diese vielseitigen Plätzchen passen perfekt zu jeder Jahreszeit und lassen sich wunderbar mit unterschiedlichen Konfitüren variieren.

Zutaten für Marmeladen-Küsschen

Here’s what you’ll need to make this delicious dish:

  • Mehl (Type 405 oder 550)Es bildet die Struktur des Gebäcks, sorgen Sie für gesiebtes Mehl, damit der Teig besonders luftig wird.
  • Butter (ungesalzen)Kalte Butter ist entscheidend für einen mürben Teig, da sie beim Backen schmilzt und die typische Konsistenz erzeugt.
  • Zucker (Puderzucker oder feiner Kristallzucker)Puderzucker sorgt für eine feinere Textur, da er sich schneller und gleichmäßiger im Teig verteilt.
  • Eier (Größe M)Wir benötigen das Eigelb zur Bindung und für die reiche Farbe; das Eiweiß bleibt für andere Projekte übrig.
  • Vanilleextrakt oder VanillezuckerDies intensiviert das Aroma und verleiht den Plätzchen eine warme, süße Note.
  • Backpulver (optional)Eine winzige Prise hilft, die Plätzchen etwas aufzulockern, falls Sie sie dicker mögen.
  • Fruchtmarmelade/KonfitüreWählen Sie eine feste, leicht säuerliche Marmelade, beispielsweise Himbeere oder Aprikose, um einen schönen Kontrast zum süßen Teig zu schaffen.
  • Eine Prise SalzDas Salz ist ein unverzichtbarer Geschmacksverstärker, der die Süße ausgleicht und hervorhebt.

The full ingredients list, including measurements, is provided in the recipe card directly below.

Warum diese kleinen Schätze so unwiderstehlich sind

In meiner Familie herrschte immer der Grundsatz: Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Limonade. Wenn es dir aber einen kalten, regnerischen Sonntagnachmittag beschert, dann backe gefälligstMarmeladen-Küsschen. Diese Plätzchen sind weit mehr als nur ein Gebäckstück; sie sind eine kulinarische Umarmung, ein schneller Energieschub, der selbst den hartnäckigsten Miesepeter zum Lächeln bringt. Ich erinnere mich lebhaft, wie ich als Kind versuchte, heimlich die Marmelade aus der Mitte der ungebackenen Plätzchen zu löffeln, und meine Mutter mich dabei erwischte, wobei sie nur kopfschüttelnd lächelte. Es war ein Ritual, das jedes Jahr zur Weihnachtszeit, aber auch spontan im Sommer, wenn die Erdbeerkonfitüre frisch war, zelebriert wurde.

Das Geheimnis ihrer universellen Beliebtheit liegt in der perfekten Balance: Der Teig muss zart und fast schon brüchig sein, während die Füllung einen Hauch von fruchtiger Säure beisteuert. Wir vermeiden komplizierte Dekorationen oder exotische Zutaten. Die pure Einfachheit dieses Gebäcks ist seine Stärke. Es ist bodenständig, ehrlich und erinnert uns daran, dass die besten Dinge im Leben oft die unkompliziertesten sind. Zudem bieten diese kleinen Taler eine therapeutische Wirkung, die beim Kneten des Teiges beginnt. Es gibt kaum etwas Entspannenderes, als Mehl und Butter zu vermischen, bis eine geschmeidige Kugel entsteht, die bereit ist, in den Kühlschrank geschickt zu werden.

Oftmals versuchen Bäcker, dieses klassische Rezept zu “verbessern”, indem sie Nüsse, Gewürze oder komplizierte Glasuren hinzufügen. Doch meiner Erfahrung nach ist die klassische Version die überzeugendste. Sie erlaubt es der Marmelade, im Rampenlicht zu stehen, ihrem Zweck als leuchtendes Juwel auf einem Bett aus goldbraunem Mürbeteig gerecht zu werden. Die Wahl der Marmelade ist der wichtigste kreative Schritt; eine selbstgemachte, leicht stückige Aprikosenkonfitüre bringt eine rustikale Eleganz, während leuchtend rote Himbeerkonfitüre für einen festlichen Look sorgt. Diese Plätzchen sind nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch eine Augenweide, deren Anblick uns sofort in eine glücklichere Zeit versetzt, ideal für einen gemütlichen Nachmittagstee oder als charmantes Geschenk.

Die Wissenschaft des perfekten Teigs

Um die perfekte Zartheit zu erreichen, müssen wir das Gluten im Mehl im Zaum halten. Das bedeutet: nicht überkneten. Sobald die Butter und die trockenen Zutaten zusammenkommen, kneten Sie nur so lange, bis sich der Teig gerade eben zu einer Kugel formen lässt. Wenn Sie zu lange kneten, entwickelt das Gluten Stärke, was zu harten, zähen Plätzchen führt, und niemand möchte harte Küsschen. Außerdem ist die Temperatur der Zutaten entscheidend. Die Butter muss kalt sein, oft direkt aus dem Kühlschrank, in kleine Würfel geschnitten. Dies verhindert, dass sie sich zu schnell mit dem Mehl verbindet und sorgt dafür, dass die Plätzchen beim Backen ihre Form behalten und wunderbar mürbe werden, da die kleinen kalten Fettstücke langsam schmelzen.

Ein weiterer Geheimtipp betrifft das Kühlen. Der Teig muss mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen. Dieser Schritt ist nicht optional; er stabilisiert das Fett und die Feuchtigkeit, wodurch dieMarmeladen-Küsschennicht zerlaufen, wenn sie in den heißen Ofen kommen. Dieser einfache Schritt garantiert eine klare Form und eine gleichmäßige Textur. Wer es eilig hat, kann den Teig auch für etwa 30 Minuten ins Gefrierfach legen, sollte aber sicherstellen, dass er nicht steinhart wird. Die ideale Konsistenz vor dem Formen sollte fest, aber immer noch leicht formbar sein, sodass das typische Loch für die Marmelade einfach und sauber eingedrückt werden kann.

So gelingen Ihre Marmeladen-Küsschen

Follow these simple steps to prepare this delicious dish:

  1. Vorbereitung und Mürbeteig kneten

    Heizen Sie den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vor und legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus. Geben Sie Mehl, Zucker, eine Prise Salz und optional Backpulver in eine große Schüssel. Fügen Sie die kalte, gewürfelte Butter hinzu und verarbeiten Sie diese rasch mit den Fingerspitzen oder einem Teigmischer, bis eine krümelige Masse entsteht, die an groben Sand erinnert. Geben Sie nun das Eigelb und den Vanilleextrakt hinzu und kneten Sie schnell, bis der Teig sich zu einer glatten Kugel formt. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und kühlen Sie ihn für mindestens 60 Minuten.

  2. Formen der Plätzchen

    Nehmen Sie den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank. Teilen Sie ihn in kleine Portionen. Rollen Sie den Teig in etwa walnussgroße Kugeln, etwa 2,5 bis 3 cm Durchmesser. Platzieren Sie die Kugeln mit ausreichend Abstand auf den vorbereiteten Backblechen. Die Plätzchen werden beim Backen leicht aufgehen, also ist Platz wichtig, um ein Zusammenkleben zu vermeiden.

  3. Die klassische Vertiefung schaffen

    Drücken Sie in die Mitte jeder Kugel vorsichtig eine tiefe Vertiefung. Sie können dafür Ihren bemehlten Daumen, das Ende eines Kochlöffels oder einen speziellen Ausstecher verwenden. Achten Sie darauf, dass Sie nicht bis auf das Backpapier durchdrücken, sonst läuft die Marmelade beim Backen aus. Sollten die Ränder beim Drücken Risse bekommen, drücken Sie diese vorsichtig mit den Fingern wieder zusammen, um die Form zu perfektionieren.

  4. Füllen und Backen

    Füllen Sie die Vertiefungen großzügig mit der gewählten Fruchtmarmelade. Benutzen Sie hierfür einen kleinen Teelöffel. Die Marmelade sollte nicht überquellen, aber die Mulde gut füllen. Backen Sie dieMarmeladen-Küsschenim vorgeheizten Ofen für etwa 12 bis 15 Minuten. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Die Ränder des Gebäcks sollten leicht goldbraun sein, die Marmelade sollte Blasen werfen und glänzen.

  5. Auskühlen und Servieren

    Nehmen Sie die Backbleche aus dem Ofen und lassen Sie die Plätzchen fünf Minuten auf dem Blech abkühlen, damit sie fester werden und nicht brechen. Schieben Sie die Plätzchen anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter, um sie vollständig auskühlen zu lassen. Für einen letzten optischen Schliff können Sie die ausgekühlten Plätzchen vor dem Servieren leicht mit Puderzucker bestreuen.

Transfer to plates and enjoy the sweet, fruity aroma, perhaps alongside a freshly brewed Tasse Kaffee für den perfekten finishing touch.

Tipps für die Füllung und Lagerung

Die Wahl der richtigen Konfitüre ist entscheidend für den Erfolg der Marmeladenplätzchen. Wir suchen nach Marmeladen, die einen hohen Fruchtanteil und eine relativ feste Konsistenz haben. Flüssige Gelees sind weniger geeignet, da sie leicht überlaufen und anbrennen können. Wenn Ihre Lieblingskonfitüre etwas zu flüssig erscheint, können Sie sie vor dem Füllen kurz in einem kleinen Topf leicht erwärmen und einen halben Teelöffel Agar-Agar einrühren, um die Konsistenz zu verdicken, ohne dass der Geschmack leidet. Besonders harmonisch wirken traditionelle Geschmacksrichtungen wie Johannisbeere, die eine schöne Säure beisteuert, oder Brombeere, die eine tiefere Farbe bietet.

Was die Lagerung angeht, sind diese gefüllten Kekse überraschend robust und gut haltbar. Bewahren Sie die vollständig ausgekühltenMarmeladen-Küsschenin einer luftdichten Metalldose bei Raumtemperatur auf. Legen Sie Backpapier zwischen die Schichten, damit sie nicht aneinanderkleben und die Marmelade die Oberfläche der anderen Plätzchen nicht verfärbt. Richtig gelagert bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch und mürbe. Sollten Sie die Plätzchen jedoch länger aufbewahren wollen, können Sie den Teig auch ungebacken zubereiten und einfrieren. Formen Sie die Teigkugeln, machen Sie die Vertiefung, aber füllen Sie die Marmelade erst nach dem Auftauen oder kurz vor dem Backen hinzu. So haben Sie immer frische Kekse griffbereit, falls sich spontan Besuch ankündigt oder der Heißhunger zuschlägt.

Denken Sie daran, dass die Marmeladen-Küsschen am besten schmecken, wenn sie ein bis zwei Tage durchgezogen sind, da sich dann die Aromen von Teig und Füllung perfekt miteinander verbunden haben. Dies mag Geduld erfordern, aber die Belohnung ist ein noch intensiveres Geschmackserlebnis, das jeden Biss zu einem kleinen Fest macht. Servieren Sie sie gerne zusammen mit einer Schale frischer Beeren oder einem einfachen Schlag ungesüßter Sahne, falls Sie den Kontrast zur Süße suchen.

Manchmal sind die besten Rezepte diejenigen, die aus purer Not oder einem epischen Missgeschick entstehen. Ich erinnere mich noch genau an den Samstag, an dem das Chaos in meiner Küche ausbrach. Eigentlich wollte ich einen komplizierten französischen Kuchen backen, der so viele Schritte hatte, dass er fast ein eigenes Studium erforderte. Nach einer Stunde stand ich knietief in Mehl, der Teig war beleidigt und weigerte sich, die gewünschte Form anzunehmen, und ich war kurz davor, das Handtuch zu werfen und stattdessen Pizza zu bestellen. Aber Aufgeben? Niemals! Also beschloss ich, alles über Bord zu werfen und einfach zu improvisieren. Das Ziel: Etwas Kleines, Süßes, das blitzschnell fertig ist und garantiert gute Laune verbreitet. Ich griff zu den einfachen Zutaten und einer leuchtend roten Erdbeermarmelade, die seit Wochen im Kühlschrank wartete. Was dabei herauskam, waren diese kleinen, zarten Kekse, die so unschuldig und perfekt waren, dass ich sie sofort Marmeladen-Küsschen taufte. Sie sind der Inbegriff von „Minimaler Aufwand, maximaler Genuss“. Wenn Sie denken, Backen sei kompliziert, warten Sie, bis Sie diese Marmeladen-Küsschen probiert haben. Sie werden beweisen, dass wahres Glück oft nur einen Bissen entfernt ist.

Die zufällige Entdeckung von Sonnenschein auf dem Teller

Es war ein Backdesaster, das zur Geburt der Marmeladen-Küsschen führte. Der französische Kuchen floppte, aber aus dem übrig gebliebenen Mürbeteig formte ich kleine Mulden und füllte sie mit Beerenmarmelade. Die Freude, die diese einfachen Küsschen auslösten, war unerwartet und sofort süchtig machend – ein spontaner Sonnenstrahl an einem grauen Tag.

Zutaten für 30 bis 35 Marmeladen-Küsschen

  • 250 g weiche Butter
  • 120 g Puderzucker (plus etwas zum Bestreuen)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 großes Eigelb (Größe L)
  • 300 g Weizenmehl (Type 405)
  • Eine Prise Salz
  • 1 Teelöffel geriebene Zitronenschale (optional)
  • Ca. 150 g feste, hocherhitzbare Marmelade (z.B. Aprikose oder Erdbeere, auf Pektinbasis)

Die Zubereitung: Zarte Perfektion in 4 Schritten

Diese Marmeladen-Küsschen sind erstaunlich unkompliziert. Sie brauchen keinen Mixer, aber wenn Sie einen haben, sparen Sie etwas Armkraft. Das Geheimnis liegt in der Geduld beim Kühlen und der Qualität der Marmelade, die später nicht ausläuft. Beginnen Sie damit, den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorzuheizen. Legen Sie Backbleche mit Backpapier aus. Jetzt kann die Magie beginnen.

Schritt 1: Der Mürbeteig-Traum.Schlagen Sie die weiche Butter mit Puderzucker und Vanillezucker cremig, bis die Mischung fast weiß ist. Das dauert etwa drei Minuten. Geben Sie das Eigelb, die Prise Salz und die Zitronenschale hinzu und rühren Sie nur kurz, bis alles verbunden ist. Dann sieben Sie das Mehl nach und nach dazu. Kneten Sie nur so lange, bis sich ein geschmeidiger Teig bildet. Überkneten ist der Tod jedes Mürbeteigs! Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und lassen Sie ihn mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Das ist der Moment, in dem Sie sich einen Kaffee gönnen dürfen.

Schritt 2: Formen der Küsschen.Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank. Rollen Sie kleine Kugeln von etwa 15 bis 20 Gramm (Walnussgröße) und legen Sie sie mit Abstand auf die vorbereiteten Bleche. Jetzt kommt der spaßige Teil: Drücken Sie mit dem Daumen oder dem Ende eines Kochlöffels vorsichtig eine Mulde in die Mitte jeder Kugel. Aber Achtung: Nicht bis zum Boden durchdrücken, sonst läuft die Füllung später aus wie ein undichter Damm!

Schritt 3: Die Marmeladen-Füllung.Füllen Sie die Marmelade in einen kleinen Spritzbeutel (oder einen Gefrierbeutel, dessen Ecke Sie abschneiden). Das ist der sauberste Weg. Spritzen Sie die Marmelade gleichmäßig in die Mulden. Wenn die Marmelade zu fest ist, erwärmen Sie sie kurz, damit sie geschmeidiger wird. Füllen Sie die Marmeladen-Küsschen nicht zu voll, denn die Marmelade dehnt sich beim Backen leicht aus.

Schritt 4: Goldbraune Glückseligkeit.Backen Sie die Marmeladen-Küsschen für etwa 12 bis 15 Minuten. Sie sollten am Rand leicht goldbraun, aber in der Mitte noch hell sein. Nehmen Sie die Kekse heraus und lassen Sie sie vollständig auf dem Blech abkühlen, bevor Sie sie auf ein Kuchengitter legen. Sobald sie kalt sind, bestreuen Sie sie großzügig mit Puderzucker.

Den Kochprozess perfektionieren

Beginnen Sie stets mit dem Kühlen des Mürbeteigs; dies verhindert das Verlaufen im Ofen. Während der Teig ruht, heizen Sie den Ofen vor und bereiten Sie die Marmelade vor (ggf. leicht erwärmen, um sie spritzfähig zu machen). Das Füllen erfolgt direkt vor dem Backen, um die besten Marmeladen-Küsschen zu erhalten.

Die Magie des Mürbeteigs: Warum Kühlen lebenswichtig ist

Viele Hobbybäcker überspringen gerne den Schritt des Teigkühlens. Ein fataler Fehler, besonders bei Rezepten wie diesen Küsschen. Der Grund ist simpel und wissenschaftlich: Durch das Kneten (auch wenn es nur kurz ist) wird das Gluten im Mehl aktiviert, was den Teig elastischer macht. Vor allem aber wird die Butter weicher. Wenn Sie den Teig kaltstellen, verfestigt sich die Butter wieder. Dies sorgt dafür, dass die Kekse beim Backen ihre Form behalten und nicht zu einem flachen, unansehnlichen See von Keksmasse zerlaufen. Wer diesen Schritt ignoriert, riskiert, dass die perfekt geformten Marmeladen-Küsschen im Ofen ihre Kante verlieren. Gönnen Sie dem Teig mindestens 30 Minuten, idealerweise sogar eine Stunde, im Kühlschrank. Sie werden den Unterschied beim ersten Bissen merken.

Welche Marmelade für die besten Marmeladen-Küsschen?

Die Wahl der Marmelade ist entscheidend. Sie benötigen eine Füllung, die hitzebeständig ist und beim Backen nicht zu flüssig wird. Flüssige Gelees oder dünne Fruchtaufstriche sind ungeeignet, da sie entweder auslaufen oder karamellisieren und dabei hart werden. Klassiker sind feste Aprikosenmarmelade oder Erdbeerkonfitüre. Wichtig ist, dass sie einen hohen Pektingehalt hat, da Pektin beim Erhitzen bindet. Wenn Sie nur eine grobstückige Konfitüre zur Hand haben, pürieren Sie die Früchte kurz, bevor Sie sie in die Mulden füllen. Das sorgt für eine elegantere und stabilere Füllung. Ein kleiner Tipp von mir: Ein Hauch Zitronensaft in der Marmelade vor dem Füllen bringt die Fruchtigkeit noch besser zur Geltung.

Fügen Sie Ihre persönliche Note hinzu

Experimentieren Sie mit der Füllung: Verwenden Sie Himbeermarmelade oder sogar Nuss-Nougat-Creme anstelle der klassischen Fruchtfüllung. Für einen Hauch Würze können Sie dem Teig Zimt oder Kardamom hinzufügen. Tauschen Sie einen Teil des Mehls gegen gemahlene Mandeln für eine nussigere Textur in den Marmeladen-Küsschen aus.

Drei hilfreiche Expertentipps für perfekte Marmeladen-Küsschen

  • Verwenden Sie Zimmertemperatur-Butter, aber stellen Sie den fertigen Teig immer gut kalt. Dies garantiert, dass die Marmeladen-Küsschen ihre zarte Struktur bewahren und im Ofen nicht in die Breite gehen.
  • Wenn die Marmelade zu fest ist, erwärmen Sie diese vorsichtig. Ein glatter, spritzfähiger Aufstrich lässt sich gleichmäßiger in die Teigmulden füllen und sieht nach dem Backen schöner aus.
  • Nach dem Backen sollten die Kekse zunächst vollständig auf dem Blech aushärten, bevor Sie sie bewegen. Nur so vermeiden Sie, dass die noch weichen Marmeladen-Küsschen zerbrechen oder die Füllung verrutscht.

Letztes Jahr brachte ich diese Marmeladen-Küsschen zu einem Nachbarschaftsfest mit. Ein Gast behauptete, sie seien besser als die seiner Großmutter – ein Ritterschlag in der Backwelt!

Lagern und Aufwärmen

Lagern Sie die Marmeladen-Küsschen luftdicht bei Raumtemperatur; sie halten sich etwa eine Woche frisch. Sie müssen nicht aufgewärmt werden, aber wenn Sie möchten, sind sie nach 5 Minuten bei 150 °C wieder warm und duftend. Perfekt für den sofortigen Genuss.

Häufige Fehler vermeiden: So bleiben Ihre Marmeladen-Küsschen in Form

Ein häufiges Problem bei diesen Keksen ist, dass sie entweder auseinanderlaufen oder steinhart werden. Das Auseinanderlaufen, wie bereits erwähnt, liegt meist an zu wenig Kühlzeit oder zu viel Mehl, das zu schnell untergeknetet wurde. Ein weiterer Fallstrick ist die falsche Anwendung des Daumens. Drücken Sie die Mulde nicht zu tief. Wenn der Boden zu dünn wird, sickert die flüssige Marmelade in den Teig und lässt den Keks matschig werden. Üben Sie sanften Druck aus, um eine stabile Kante zu gewährleisten.

Wenn Ihre Kekse zu hart geworden sind, liegt es meist an einer zu langen Backzeit oder einer zu hohen Temperatur. Mürbeteiggebäck braucht oft weniger Zeit, als man denkt. Sobald die Ränder leicht goldbraun sind, nehmen Sie die Küsschen heraus. Sie werden auf dem Blech noch nachgaren. Wenn Sie sie zu lange backen, verlieren sie ihre zarte, fast mürbe Textur. Denken Sie daran: Das „Küsschen“ im Namen steht für Zartheit und Leichtigkeit!

Die Kunst des Geschenks: Marmeladen-Küsschen verschenken

Diese kleinen Köstlichkeiten sind nicht nur für den eigenen Verzehr gedacht; sie eignen sich auch hervorragend als liebevolles Geschenk. Packen Sie sie in eine hübsche Dose oder in kleine Zellophantütchen, zusammengebunden mit einer Schleife. Da sie robust sind und nicht gekühlt werden müssen, überstehen sie den Transport problemlos. Wenn Sie verschiedene Sorten backen – zum Beispiel eine Reihe mit Aprikose und eine andere mit Preiselbeermarmelade –, bieten Sie eine tolle Auswahl. Beschriften Sie die Verpackung mit der Geschmacksrichtung. Ein selbst gebackenes Geschenk wie diese Marmeladen-Küsschen zeigt immer, dass man sich Zeit genommen hat und wirklich an den Empfänger gedacht hat.

Die Herstellung von Keksen mag manchen als stressig erscheinen, besonders in der Vorweihnachtszeit oder vor großen Festen. Aber dieses Rezept nimmt Ihnen jeglichen Stress. Es ist schnell, verzeiht kleine Fehler und das Ergebnis ist garantiert ein Erfolg. Egal, ob Sie Anfänger oder Backprofi sind, diese Kekse bringen garantiert ein Lächeln auf das Gesicht aller, die sie probieren. Nehmen Sie sich eine Auszeit, kneten Sie den Teig und genießen Sie den Duft, der bald durch Ihre Küche zieht. Das ist wahres Backglück.

Fazit für Marmeladen-Küsschen

Die Marmeladen-Küsschen sind der Beweis, dass die einfachsten Rezepte oft die besten sind. Sie sind schnell zubereitet, benötigen nur wenige Zutaten und sind ein echter Gaumenschmaus. Denken Sie daran: Mürbeteig gut kühlen, die Marmelade nicht zu tief eindrücken und nicht überbacken. Mit diesen Tipps gelingen Ihnen perfekte, zarte Kekse. Sie sind ideal für spontanen Besuch, als Geschenk oder einfach, um sich selbst eine Freude zu bereiten. Trauen Sie sich, dieses einfache Rezept auszuprobieren. Wir versprechen Ihnen: Diese kleinen Küsschen bringen sofort gute Laune in Ihren Alltag. Sie werden sie lieben!

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Marmeladen-Küsschen

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Zarte Marmeladen-Küsschen: Die Kunst des Mürbeteigs – schnell kneten, Eigelb für die Farbe, 30 Minuten Ruhezeit für die perfekte Sprödigkeit. Ein himmlisch buttriger Genuss.

  • Total Time: 35 minutes
  • Yield: 4 servings 1x

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 125 g kalte Butter
  • 80 g feiner Zucker
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g rote Konfitüre (z.B. Himbeere oder Johannisbeere)
  • Puderzucker zum Bestreuen (optional)

Instructions

  1. Step 1: Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel vermischen. Die kalte Butter in kleinen Stücken und das Eigelb hinzufügen und alles schnell zu einem glatten Mürbeteig verkneten.
  2. Step 2: Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Step 3: Aus dem gekühlten Teig kleine Kugeln (etwa Walnussgröße) formen und mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen.
  4. Step 4: Mit dem Stiel eines Kochlöffels oder dem Finger eine kleine Mulde in die Mitte jeder Kugel drücken. Die Konfitüre kurz erwärmen und glatt rühren, dann die Mulden vorsichtig mit der Konfitüre füllen (ca. 1/2 Teelöffel pro Keks).
  5. Step 5: Die Marmeladen-Küsschen im vorgeheizten Ofen ca. 10 bis 12 Minuten backen, bis die Ränder leicht hellbraun sind.
  6. Step 6: Die Kekse vollständig auf einem Gitterrost abkühlen lassen und vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestreuen.

Notes

  • Lagern Sie die Marmeladen-Küsschen luftdicht verschlossen bei Raumtemperatur, nachdem sie vollständig abgekühlt sind; sie bleiben so etwa eine Woche frisch und knusprig.
  • Falls die Kekse nach einigen Tagen etwas an Knusprigkeit verlieren, können Sie diese für 2–3 Minuten bei 150°C kurz "auffrischen", achten Sie aber darauf, dass die Konfitüre nicht verbrennt.
  • Diese feinen Kekse sind der perfekte Begleiter zu einem starken Espresso oder einem milden Earl Grey, besonders gut schmeckt dazu ein Klecks geschlagene Vanillesahne.
  • Für besonders feine Mürbeteig-Ränder stellen Sie sicher, dass die Butter wirklich eiskalt ist und kneten Sie den Teig nur so kurz wie nötig, damit er nicht zäh wird.
  • Author: Linda Williams
  • Prep Time: 15 minutes
  • Cook Time: 20 minutes
  • Method: Stovetop
  • Cuisine: American

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks (ca. 23g)
  • Calories: 106
  • Sodium: 50mg
  • Fat: 5.7g
  • Saturated Fat: 3.5g
  • Trans Fat: 0.1g
  • Protein: 4.9g

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